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Cripper - Follow Me: Kill

Cripper FollowMeKillLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 56:39 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Knappe drei Jahre sind seit „Hyiena“ vergangen und zumindest ein bisschen hat sich dann doch was getan im Hause Cripper. Gerrit Mohrmann hat den Basserposten geräumt und ist von Lommer beerbt worden. Selbiger war nicht nur bis vor kurzem der Bassmann der Hannoveraner vorzeige Deather Moridigan, sondern zupft auch noch die dicken Saiten bei Critical Mess. Selbige haben seit kurzem eine neue Sängerin und zwar * trommelwirbel * Britta von Cripper.
Nachdem nun also eine neue Runde im Personalkarussell der hannoveraner Metalszene gedreht wurde, haben sich die Jungs um Frau Görtz hingesetzt und mit „Follow me: Kill!“ ihren fünften Langspieler eingetrümmert. Dieser ist, wie schon der Vorgänger, bei Metalblade, dem Flaggschiff der internationalen Metallabel erschienen. Ein Umstand, den man durchaus mal wohlwollend hervorheben kann. Was erwartet uns also auf „Follow me: Kill!“? Zunächst einmal, völlig wertfrei, wenig Neues. Die Songstrukturen sind denen auf „Hyiene“ sehr ähnlich, im Gesamtbild eventuell etwas düsterer. Ansonsten ist es eben der moderne Thrash Metal, wie ihn Cripper schon lange zelebriert. Gut produziert, etwas erdiger und dreckigerer als der sehr cleane Vorgänger. Vielleicht ein Einfluss, den Britta aus ihrem neuen Engagement in der Death Metal Kombo Critical Mess mitgenommen hat. Britta selber macht wie immer einen kernsoliden Job und lässt keinen Raum, um an ihrer Leistung zu kritteln. Nach wie vor eine der besten weiblichen Extrem Metal Stimmen auf dem internationalen Parkett.
Aber auch der Rest der Bagage muss um ihren guten Ruf nicht fürchten, wenn es um die Einzelleistung an ihren Instrumenten geht. Ansonsten krankt die Scheibe ein wenig an dem, was Cripper schon häufiger zum Vorwurf gemacht wurde, die Eingängigkeit. Bei aller Qualität, die dem Album nicht abgesprochen werden kann, mangelt es auch „ Follow me: Kill!“ an den zwingenden Momenten. Cripper machen eben gute Musik, aber sie schreiben keine Hits. Vielleicht würde es helfen, wenn man, nicht nur im Klang, sondern auch im Songwriting, einfach mal wieder etwas Dreck fressen würde. Denn bei allem Hörvergnügen fehlen mir einfach die Parts, in denen ich energisch die Matte kreisen lassen oder frenetisch die Pommesgabel in die Luft strecken will. Der einzige Song, der wirklich heraus sticht, ist das acht Minuten lange „Comatose“ in dem Britta auch ihre klare Stimme kurzzeitig zum besten gibt.
Es fällt mir schwer das zu sagen, denn obwohl eigentlich alle Grundlagen stimmen, kommt „Follow me: Kill!“ leider nicht über ein gutes Mittelmaß hinaus und das ist vor allem den mangelnden Duftmarken geschuldet. Auch nach zwei-drei Durchgängen ist kein Song wirklich hängen geblieben und wenn mich am Wochenende in der Metaldisco jemand bitten würde, mir beim DJ einen Song von der neuen Cripper zu wünschen, würde mir spontan keiner direkt in den Kopf springen. Nichtsdestotrotz wird hier handwerklich alles richtig gemacht und die Scheibe reicht allemal, um sie sich ins Regal zu stellen oder um sie einfach mal unverfänglich zu hören. Und beim nächsten Mal, da klappt es auch mit dem Smashhit.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Pressure
2. Into The Fire
3. World Coming Down (limited Digipak CD only)
4. Mother
5. Shoot or Get Shot
6. Bleeding Red
7. Comatose
8. Pretty Young Thing
9. Running High
10. Menetekel

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