.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsNadimac - Besnilo

Almyrkvi - Umbra

almyrkvi umbraxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 42:09 min.

Genre: Atmosphärischer Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 24. November 

Black Metal aus Island? Na da stellt sich ja schon fast automatisch eine gewisse Erwartungshaltung ein, denn die dortige Szene hat in letzter Zeit so manche musikalische Perle hervorgebracht. Und auch Almyrkvi kann sich mit ihrem Debütwerk "Umbra" ohne Probleme in die Reihe der hervorragenden Platten aus dem kleinen Inselstaat einreihen. Das Album ist ein ganz starkes Teil geworden, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dass es hier keinen Black Metal von der Stange geben würde, dürfte ja eigentlich sonnenklar sein, aber mit dieser beeindruckenden Kraft und Qualität, die dem Hörer entgegen strömt konnte man dann doch nicht unbedingt rechnen. Atmosphärischer Black Metal der absoluten Oberklasse erklingt aus den Boxen, voller Bombast (ohne auch nur einen Hauch von Kitsch zu verbreiten!!) und sphärischer Größe, man wird ohne Umschweife in eine erhebende Klangwelt entführt, die fast schon kosmisch ist. Auf Stimmung und Atmosphäre wird bei Almyrkvi ganz großen Wert gelegt, wer Blastbeats und satanische Raserei sucht, wird hier definitiv nicht fündig. Schleppend bis hin zum stampfenden Midtempo - in diesen Geschwindigkeiten bewegt sich die Band. Bösartige Klänge treffen auf leicht klagenden Gesang, der (mit dezentem Hall unterstützt) ordentlich unter die Haut geht. Prächtige Melodien, pathetisch und kraftvoll, korrespondieren mit abartigem Krächz-Gesang - es ist majestätisch, prächtig und gleichzeitig brutal. Trotz aller synthetischen Klänge schaffen es die beiden Isländer (die übrigens auch schon bei Slidhr, Sinmara und deren Vorgänger-Formation Chao zusammen musiziert haben!) eine mystisch/okkulte Stimmung zu kreieren, die echt stark beeindruckt. Ein ganz hervorragendes Werk, das mich von Beginn an gefesselt hat und so schnell auch nicht wieder loslassen wird! Die Isländer haben es einfach drauf!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vaporous Flame
2. Forlorn Astral Ruins
3. Severed Pillars of Life
4. Stellar Wind of the Dying Star
5. Cimmerian Flame
6. Fading Hearts of Umbral Nebulas

Kremlin – Decimate the Elites

kremlin coverxxlLabel: Godz ov War

Spielzeit: 35:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ach du heilige Mutter Maria Gottes. Also das Lyrics im extremen Metal Bereich ja eher stiefmütterlich behandelt werden, ist ja ok. Meistens versteht man es ja eh nicht, und viele sehen die Stimme ja auch mehr als ein zusätzliches Instrument, als dazu da, um hochtrabende Botschaften in die Welt zu tragen. Aber wenn die Texte so kantig sind, dass man eine Review damit beginnen muss, dann scheint hier aber gehörig was los zu sein.
Aus dem recht umtriebigen Label Godz of War erwartet uns heute das Debüt der Kanadier von Kremlin mit dem Titel „Decimate the elites“. Musikalisch gibt es Black Death mit allerhand offensichtlichen Anleihen aus den 80gern und 90gern, sowohl aus Schweden, als auch aus den US of A. Das Ganze macht unter rein musikalischen Gesichtspunkten eigentlich sogar richtig Spaß. Erst als ich für ein wenig Backgroundinfos recherchieren wollte, lief es mir dann eiskalt den Rücken runter.
Da die Band nicht einmal in den Metal-Archives zu finden war, klickte ich mich durch einige Meldungen zu dem Album, um vielleicht etwas zu erfahren, was mir entgangen war, bis ich auf die Aussage eines der Musiker stieß, mir doch unbedingt die Texte durch zu lesen, da dort wichtige Botschaften drin stehen würden. Gespannt wie ein Flitzebogen packte ich die Scheibe also nochmal in den Player, öffnete das Textdokument und begann rhythmisch nickend mit zu lesen.
Ich hoffe einfach inständig, dass es sich bei dem ganzen um eine reine Imagesache handelt, und die den Unfug nicht ernst meinen. Wenn doch, sehe ich mich leider außer Stande, die Band ernst genug zu nehmen, um sie mir weiter anzuhören. Von flacher Erde bis geheimer Verschwörung der Echsenmenschen ist da einfach alles mit dabei, was das Aluhutträgerherz begehrt. Zum guten will ich einfach davon ausgehen, dass das Ganze nicht ernst gemeint ist, und die Review damit schließen, dass wir hier eine musikalisch coole, aber unkreative Aufbereitung verschiedener Old-School-Death-Metal Stilrichtungen haben mit einem, nennen wir es mal, „exotischen“ Textkonzept.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nuke Them (13 Families)
2. At War
3. Kremlin
4. Decimation of the Elites
5. Exterminate the Shapeshifters
6. Babylon’s Regime
7. Flat Earth
8. Under Hypnosis
9. Devilution

Lyzzärd - Savage

lyzzard coverxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 40:48 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also Hut ab, bei Fighter Records ist man ähnlich fleissig wie beim Mutterlabel Xtreem Music (dem spanischen Qualitätsladen für lecker Death und Grind Gebolzte!), denn beide Vereine bringen regelmässig Frischfutter für die Fans unters Volk. Bei Fighter Records geht es da ordentlich traditionell vorwärts, hier wird dem klassischen Heavy Metal gehuldigt und die an dieser Stelle vorgestellte Formation passt da aber mal so was von perfekt ins Beuteschema! Die Rede ist von der Band Lyzzärd aus Portugal (dort gibt es also doch noch was anderes als geilen Black Metal...), die sich auf ihrem Debüt "Savage" voll und ganz dem Sound der alten Helden verschrieben hat. Purer, unverfälschter Heavy Metal wird hier zelebriert und mit einer Spielfreude dargeboten, die einen mitreißt, ob man will oder nicht. Das ist sicherlich keine große Kunst und auch definitiv nicht innovativ - aber es macht unheimlich viel Spaß, sich die Mucke der Kollegen anzuhören und genau darum geht es ja wohl im Metal! Schönes Teil mit 'nem coolen Coverartwork, nur die Coverversion des 80er Gassenhauers "Maniac" (genau, der Song aus "Fleshdance"!), im Original von Michael Semvello, hätte man sich sparen können, sogar müssen, denn die ist echt gruselig... Ansonsten ist "Savage" nett gemachte Unterhaltung für Zwischendurch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nightwatcher 04:47
2. Heavier than Life 04:09
3. Savage 02:54
4. Yakuza 03:56
5. Fire 03:49
6. Living in the Dawn 04:59
7. Queen of Vengeance 03:48
8. Survivor 04:07
9. Metalzone 03:59
10. Maniac (Michael Sembello cover) 04:20

Worm - Evocation Of The Black Marsh

worm coverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Manchmal frage ich mich doch, wieso man seiner Band einen Namen gibt, den es schon zigmal in der Szene gibt, so wie hier zum Beispiel? "Worm" - da sagt einem ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, dass der schon mehrfach vergeben sein dürfte (ist er natürlich auch, von Japan bis nach Venezuela!) Aber das nur so nebenbei... Kommen wir nun zu den amerikanischen Worm, einer Ein-Mann-Kapelle aus Florida (wer denkt bei Florida eigentlich nicht automatisch an Black Metal??) Der Kollege Wurm kümmert sich auf seinem Debüt (nach zwei Demos aus den Jahren 2014 und 2016) sowohl um Instrumente als auch um den Gesang und da schau her - die Platte kann echt was! Der präsentierte Black Metal ist schön dreckig, moderig und extrem böse - trotzdem darf man ihn mitnichten unterschätzen. Denn Herr Wurm macht seine Sache verdammt gut und überzeugt auf breiter Front. Irgendwo zwischen uralten Beherit und Archgoat (und ähnlich strukturierten Kollegen) bewegt sich der Sound, ist extrem räudig und hat gerade bei den doomigen Passagen seine allerbesten Momente. Altmodisch abgefuckt, mit einem ätzenden Gesang versehen, da dürften nicht nur Black Metal Fanatiker, sondern sicherlich auch Freunde des gepflegten "Autopsy-Sounds" ihren Spaß haben! Ich habe ihn auf jeden Fall!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A

1. Altar of Black Sludge 01:46
2. Winged Beast of the Phantom Crypt 04:52
3. Gravemouth 05:54
4. Evil in the Mire 07:30
Side B
5. Evocation of the Black Marsh 06:00
6. Swamp Ghoul 04:39
7. Rotting Semblance 06:58
8. The Slime Weeps 04:15

Degial - Predator Reign

degial coverxxlLabel: Sepulchral Voice Records

Spielzeit: 38:29 min.

Genre: Death Metal

Info: Homepage

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 24. November 2017

Ich bin mir ganz sicher, dass auf dieses Album verdammt viele Death Metaller sehnsüchtig gewartet haben, ist doch der Vorgänger "Savage Mutiny" in der Szene eingeschlagen wie eine Bombe. Nun ist Platte Nummer Drei endlich da und jeder, der bereits Fan der Schweden ist kann, darf und muss hier bedenkenlos zuschlagen. Dreckig, bösartig und bitterböse - die Kollegen sind von ihrer Marschroute keinen Millimeter abgewichen und genau das haben wir uns doch auch alle gewünscht, oder? Die Musik der Schweden soll ordentlich weh tun, hier ist immer noch kein Platz für Muttersöhnchen und Weicheier! Diese Art des Death Metals ist auch meine bevorzugte Baustelle und da dürfte es niemanden wundern, dass auch meine Wenigkeit von "Predator Reign" (überhaupt - was für ein cooler Titel!) voll und ganz begeistert ist. Was für ein Monat für Death Metal Fans! Endseeker, Under The Church, Crypts of Dispair, Chasing Death und jetzt Degial - das wird ein verdammt teurer November....

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Predator Reign
2. Thousand Spears Impale
3. The Savage Covenant
4. Crown Of Fire
5. Devil Spawn
6. Hellstorm
7. Heretical Repugnance
8. Annihilation Banner
9. Triumphant Extinction
10. Clangor Of Subjugation

Crypts of Despair - The Stench of the Earth

Crypts Of DespairsxxlLabel: Testimony Records

Spielzeit: 41:09 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 24. November 2017

Wow, da hat der Dennis von Testimony Records aber (mal wieder) ein ganz feines Näschen gehabt, als er sich die Burschen von Crypts of Despair gekrallt hat. Schon beim einleitenden Titeltrack, der noch recht langsam daherkommt, bekommt man eine Ahnung, was für ein Brecher hier auf einen zurollt! Und dann geht es auch schon los, ein unglaublich fetter und druckvoller Death Metal quillt (zunächst vom Tempo noch etwas zurückhaltend) aus den Boxen, Old School wie Sau und mit einer unmenschlichen Kraft versehen. Wenn dann noch die beiden Sänger mit ihren herrlich hässlichen Growls loslegen, spätestens dann sollte bei jedem Death Metal Maniac vor Begeisterung die Milch einschießen! Unglaublich brutal versetzen einen die Kollegen aus Litauen in die frühen Neunziger, als quasi jedes Death Metal Album ein Klassiker war! Und wer immer noch nicht überzeugt ist, der sollte mal in den Track "77" reinhören, für mich das absolute Überlied auf "The stench of the earth" und einer der besten Death Metal Songs der letzten halben Stunde - das Teil knallt einfach alles weg! Ihr merkt schon, ich bin total begeistert von diesem Album, purer Death Metal, schön altmodisch und alles hinwegfetzend, mit einer schier unfassbaren Gewalt ausgestattet und einfach nur schweinegeil! Definitiv ein ganz fetter Höhepunkt des Death Metal Jahres 2017!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Stench Of The Earth
2. Path To Vengeance
3. Pits Of Endless Torment
4. 77
5. Fleshless Eternity
6. Enslaved In Blasphemy
7. Possessed By Astral Parasites
8. Ravage The Earth
9. Monuments Of Fear
10. Dead Light

Rites Of Daath – Hexing Graves

Rites of daath  hexing gravesxxlLabel: Godz ov War

Spielzeit: 21:16 min.

Genre: Death/Doom/Black

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem Nachbarland Polen (übrigens ein schönes Land, sollte man mal bereist haben), erreicht uns heute die Debüt-EP der fünf Krakauer von Rites Of Daath. Selbige kredenzen uns ein 20 minütiges fünf Gänge Menü mit Zutaten aus den Genres Death Metal, Doom und Swchwarz Metal.
Den Einstieg macht dabei das Titellied, das allerdings mehr wie ein drei Minuten langes Intro wirkt. Unter eingestreuten, eher rituell anmutenden, Sprechgesangspassagen werden quasi nonstopp die selben zwei-drei Riffs gefiedelt und auch die ersten zwei Minuten im nächsten Track „Necromantic Rites of the Underground“ verlaufen nach dem selben Schema. Damit veranschlagt der reinrassige Doomanteil bereits ein knappes Viertel der Gesamtspielzeit.
Danach rumpelt es dann aber auch noch einmal kräftig los und die restliche Viertelstunde erwartet uns ein guter Mix aus Black und Death Metal mit gelegentlichen Doom Anleihen. Vom Sound her ist das ganze schön rumpelig und Genregerecht, also an der Front ist nichts zu beanstanden.
Bei knappen 20 Minuten Spielzeit lässt sich oft nicht ewig schreiben, von daher kann man hier zu einem schnellen Ende kommen. „Hexing Graves“ geht für eine Debüt-EP absolut in Ordnung, verbindet die drei genannten Spielarten des Metals in einem angenehmen Gemenge mit starker Doomschlagseite und lässt eigentlich wenig zu kritteln übrig. Rites of Daath können bedenkenlos supportet werden.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Hexing Graves 03:01 
2. Necromantic Rites of the Underground 05:50 
3. Sepulchral Phantom 04:01 
4. Bitter Entrails of the Earth 03:32 
5. Most Holy Death 04:42 

Seite 1 von 189

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp Crypts Of Despairxxl

Das hörst Du Dir an:

Almyrkvi - Umbra

almyrkvi umbraxxl

Kremlin – Decimate the Elites

kremlin coverxxl

Lyzzärd - Savage

lyzzard coverxxl

Worm - Evocation Of The Black Marsh

worm coverxxl

Crypts of Despair - The Stench of the Earth

Crypts Of Despairsxxl

Degial - Predator Reign

degial coverxxl

Rites Of Daath – Hexing Graves

Rites of daath  hexing gravesxxl

Hallatar - No Stars Upon The Bridge

hallatarxxl

Midnight – Sweet Death And Ecstasy

midnight sweetxxl

Ossuary Insane – Demonize The Flesh

Ossuary Insane xxl

Sinmara - Within The Weaves Of Infinity

Sinmara   Within xxl

Space Vacation - Lost in the black divide

Space Vacationxxl

Aosoth: V - The Inside Scriptures

aosoth 2017xxl

Apologoethia - Pillars

Apologoethia xxl

Infidel Reich – Infidel Reich

infidel reichxxl

(Dolch): III - Songs of Happiness, Words of Praise

dolch iii xxl

Through The Eyes Of The Dead - Disomus

Through The Eyes Of The Deadxxl

Jupiterian - Terraforming

Jupiterian Terraforming xxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

testament tour

anathema tour 2017xxl

astralmaledictions red webxxl

paradise lost tour 2017xxl

enslaved 2017 tourxxl

Solstafir admat EU 2017xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

execration void tourxxl

rotting christ tour 2018xxl

hell over hammaburg 6 neuxxl

dead daysxxl

party.san 2018xxl

Zum Seitenanfang